Silberfische

richtig loswerden

Die besten Tipps gegen Silberfische

Ursachen & Entstehung von Silberfischen

Ursachen für das Auftreten von Silberfischen im Haushalt gibt es viele, doch alle haben sie eines gemeinsam: Feuchtigkeit und Wärme.

Was lockt Silberfische an?

Silberfische halten sich gerne in warmen, dunklen und feuchten Ecken auf. Deswegen findet man sie meist in Bädern oder Kellern. Dort werden sie nur selten in ihren Verstecken, Silberfische an einer alten Tapetewelche bevorzugt Spalten und Ritze in den Wänden sind, aufgespürt bzw. gestört. Außerdem finden sie dort ihre Nahrung. Diese besteht zum Beispiel aus Hautschuppen, Haaren, Zucker, Kleister, Klebstoff oder Papier. All diese Stoffe sammeln sich bei vernachlässigter Hygiene an und führen in Verbindung mit dem idealen Lebensraum zur Entstehung einer Silberfischeplage.

Die Insekten stammen nicht unbedingt aus angrenzenden Haushalten. Da sie besonders in den Sommermonaten mobil sind, können sie aus der grünen Umgebung oder auch von "weit her" ins Haus gelangen. Es genügt, wenn Türen und Fenster kurz geöffnet werden. Auch Bodenabläufe oder Ausgüsse können ihnen den Weg bahnen.

Biologie der Silberfische

Die Entwicklung, also das Erwachsenwerden eines Silberfisches kann von vier Monaten bis zu drei Jahren andauern. Die Dauer des Heranreifens ist abhängig von der Temperatur und dem Vorrat an Nahrung. Bei Zimmertemperatur beträgt die Zeit etwa ein Jahr. Silberfische können dann bis zu acht Jahre alt werden. Sie können sich nur vermehren, wenn eine Temperatur zwischen 25 und 30 Grad Celsius vorliegt und die Umgebung feucht ist.

Das Weibchen legt dann rund 20 Eier, bevorzugt in Spalten und Ecken. Die geschlüpften Tierchen ernähren sich und werden groß. Doch selbst wenn einmal keine Nahrung vorhanden ist, verhungert ein Silberfisch nicht sofort. Bis zu acht Monate Hunger hält er problemlos durch.